Zilele Filmului Franco-German în cadrul TranzFilm

film_francogermanDie Zentrale Universitätsbibliothek “Eugen Todoran” Temeswar organisiert in dem Zeitraum 17 – 21 November 2014 die Gala des Films der Wendezeit – TranzFilm, zweite Auflage, mit dem Titel Erster Weltkrieg – der Übergang zwischen zwei Welten.

Die TranzFilm-Gala, die der 100. Jährung seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs gewidmet ist, wird mit einem Symposium eröffnet, an welchem Historiker, Schriftsteller und Lektoren der Westuniversität Temeswar teilnehmen werden. Fortgeführt wird die Veranstaltung mit Vorführungen von Spielfilmen sowie rumänischen und ausländischen Dokumentarfilmen.

Das Deutsche Kulturzentrum in Zusammenarbeit mit dem Französischen Institut aus Temeswar beteiligen sich als Partner an TranzFilm und möchten das Publikum in dem Zeitraum 19. – 21. November 2014 zu den Deutsch-Französischen Filmtagen einladen.

Folgende Filme werden innerhalb der Deutsch-Französischen Filmtage vorgeführt:

Mittwoch, den 19. November 2014

  • 18:30 Uhr: „Remarque – Sein Weg zum Ruhm” – Dokumentarfilm (2008, 90 Min., Regie: Hanno Brühl)
  • 20:00 Uhr: „Premier Noel dans les tranchées” – Dokumentarfilm (2005, 52 Min., Regie : Gaumnitz Michaël)

Donnerstag, den 20. November 2014

  • 17:30 Uhr : „Un longue dimanche de fiançailles“ – Spielfilm (2004, 134 Min., Regie : Jean-Pierre Jeunet)
  • 20:00 Uhr: „Abschied“ – Spielfilm (1968, 107 Min., Regie: Egon Günther )

Freitag, den 21. November 2014

  • 17:30 Uhr : „La France“ – Spielfilm (2007, 102 Min., Regie : Serge Bozon)
  • 20:00 Uhr: „Die Männer der Emden“ – Spielfilm (2013, 144 Min., Regie: Berengar Pfahl) 

Die Filme werden mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und der Französischen Botschaft gezeigt.

Diese werden mit rumänischen Untertiteln gezeigt, außer dem Film „La France“, der mit englischen Unetrtiteln vorgeführt wird.

Partner der Gala des Films der Wendezeit – TranzFilm sind das Serbische Konsulat aus Temeswar, DACIN SARA Bukarest und das Nationale Kinozentrum Bukarest.

Die Veranstaltungen werden in der Aula der Zentralen Universitätsbibliothek „Eugen Todoran“ Temeswar auf dem Vasile Pârvan-Blvd. Nr. 4A stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Das komplette Programm der Veranstaltung finden Sie unter: www.bcut.ro.

„Remarque – Sein Weg zum Ruhm”: Mit seinem meistverkauften deutschsprachigen Anti-Kriegsroman „Im Westen nichts Neues“ wurde Erich Maria Remarque, der selber als Soldat den 1. Weltkrieg erlebt hatte, weltberühmt. Das Dokudrama „Remarque – Sein Weg zum Ruhm”, veranschaulicht die Geschichte des unvergleichlichen Aufstiegs Erich Maria Remarques zum weltberühmten Autor.

„Premier Noel dans les tranchées”:

Der Regisseur Michael Gaumnitz entscheidet sich das Thema Erster Weltkrieg durch von Soldaten geschriebenen Briefen zu behandeln. Mittels Archivbildern und rekonstruierten Szenen mit professionellen Schauspielern bietet der Film eine originelle und leidenschaftliche Annäherung an dieses Ereignis. Diese Briefe sind eine unerschöpfliche Quelle, um die Moral der Truppen zu verfolgen und das Nebeneinander von französischen und deutschen Briefen hebt die Grenzen zur Einheit des Schicksals. Der Unmenschlichkeit des Krieges wird das Unvorstellbare hinzugefügt. Eine fast unbekannte Tatsache ist, dass im Dezember 1914 deutsche, britische und französische Soldaten aus den Schützengräben herausgekommen sind und sich mit dem Feind verbrüdert haben, was großes Aufsehen erregte.

„Un longue dimanche de fiançailles“: Der Erste Weltkrieg gesehen durch eine Liebesgeschichte. 1919 ist Mathilde 19 Jahre alt. Ihr Verlobter Manech ist seit zwei Jahren auf der Front in Somme. So wie Millionen anderer Menschen, wurde er für „tot auf dem Schlachtfeld” erklärt. Es ist schwarz auf weiß geschrieben. Allerdings weigert sich Mathilde diesem Beweis zu glauben. Sie würde es wissen, wenn Mannfred gestorben wäre! Ihre Intuition ist das einzige, dass sie noch mit ihrem Freund verbindet. Ein ehemaliger Wachtmeister erklärt ihr, dass Manech auf dem no man’s land, einem Schützengraben der Bingo Twilight genannt wird, zusammen mit anderen vier Personen zum Tod wegen freiwilliger Verstümmelung verurteilt wurde. Mathilde weigert sich loszulassen. Sie klammert sich an diesen Strohhalm und begibt sich auf eine echte Gegenuntersuchung.
Überwältigt von Unsicherheit und falschen Hoffnungen, wird sie nach und nach die Wahrheit über das Schicksal von Manech und seinen vier Begleitern entdecken.

„Abschied“: Als im Jahre 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach und ganz Deutschland im nationalistischen Freudentaumel gefangen war, hatte sich der 17jährige Hans Gastl, gegen den Zeitgeist entschieden und sagte offen: “Ich mache Euren Krieg nicht mit.“. Veranschaulicht wird im Film das Rebellieren Hans Gastls gegen die ihn umgebende Scheinmoral.

„La France“: Herbst 1917. In der Ferne ist der Krieg in vollem Gange. Im Hintergrund, Camille, eine junge Ehefrau, die im Rhythmus der Neuigkeiten lebt, die sie von ihrem Mann, der auf der Front ist, erhält. Doch eines Tages bekommt sie einen kurzen Abschiedsbrief. Verwirrt und zu allem bereit, entscheidet sie sich, sich als Mann zu verkleiden, um an seiner Seite zu sein. Sie geht auf die Front durch Seitenstraßen, um der Wachsamkeit der Gendarmen zu entkommen. In einem Wald trifft sie eine Gruppe von Soldaten, die nicht an dem Wahrheitsgehalt ihrer Identität zweifelt. Sie folgt diesen Soldaten. Im Laufe der Tage und Nächte verändert sich ihr Leben, sie entdeckt Sachen, die sie sich nicht hätte vorstellen können, die ihr Mann ihr nicht erzählt hatte und die ihre neuen Kameraden nicht enthüllen wollen: Frankreich.

„Die Männer der Emden“: Auf wahre Begebenheiten aus dem 1. Weltkrieg beruhend, präsentiert der Film den feindlichen Angriff gegen den Marinekreuzer Emden vor den Kokosinseln im Indischen Ozean. Dieser wird versunken und der größte Teil der Besatzung kommt ums Leben. 52 deutsche Marinesoldaten überleben den Angriff und müssen eine Möglichkeit finden, um zurück in die Heimat zu kehren. Sie befinden sich aber 13 000 Kilometer von Berlin entfernt und müssen sich auf eine gefahrvolle Odyssee einlassen.