Die Memoiren der Festung

14. September – 23. September 2018

in Zusammenarbeit mit dem Verein TM2021

Zehn Tage lang wird sich Temeswar in einen Vereinigungs- und Neuerfindungsraum unter der Obdach der Kultur verwandeln. Zehn Orte der künftigen Europäischen Kulturhauptstadt werden als Gastgeber für Künstler, Einheimische und Touristen wirken – alle werden ihren Beitrag zur Bereicherung des gemeinschaftlichen Gedächtnisses, wie auch zum Integrationsprozess in einem breiteren kollektiven Gedächtnis – auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene – leisten.

Zehn architektonische Module werden temporär in öffentlichen Plätzen in Temeswar aufgestellt. Die Rolle dieser Module ist „Empfänger“ für Gemälde, Zeichnungen, Fotoarchive, und historische Texte zu werden, wie auch als Plattform für stadtbezogene Informationen und alltägliche Probleme, mit denen sich die Bewohner konfrontieren, zu agieren.

Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar wird mit Schülern vom Nikolaus Lenau-Lyzeum und dem Künstler Alex Boca zusammenarbeiten, der einen Bibliotheksraum in der Nähe der „Fakultät für bildende Künste“ schaffen wird. Gedichte von Nikolaus Lenau, Zeichnungen und Texte von Kindern über das Leben des Dichters, ein von Alex Boca initiierter Dialog – diese repräsentieren eine Einladung an alle Temeswarer, der Lektüre näherzukommen.