Video Ausstellung: Images, Gestures, Memories

Die Ausstellung Images, Gestures, Memories (mit Arbeiten aus dem Video-Forum des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.)) stellt sechs Positionen internationaler Videokunst vor, die mit vielfältigen Ausdrucks- und Herangehensweisen persönliche, gesellschaftliche, politische sowie fiktive Begebenheiten reflektieren und analysieren.

Historische Ereignisse werden aus persönlicher Sicht erzählt, die Konditionen zur Formung des kollektiven Gedächtnisses wie die mediale Wirkung von Bildern und der gezielte Einsatz von Erzählstrukturen werden kritisch hinterfragt.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 25. Mai, um 19.00 Uhr im Ambasada eröffnet und kann bis zum 6. Juni besichtigt werden.  Die Kuratorin Silke Wittig wird auch anwesend sein.

Künstler*innen: Rosa Barba, Filipa César, Alejandro Cesarco, Laura Horelli, Rabih Mroué, Hito Steyerl

Laura Horelli analysiert in You go where you’re sent (2003) ebenso wie Rabih Mroué in Face A/Face B (2002) die eigene Familiengeschichte, in dem sie Bezug auf zeitgeschichtliche politische Ereignisse und den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext nimmt. Hito Steyerl untersucht in November (2004) die vielfachen Wechselbeziehungen zwischen einer territorialen Machtpolitik und individuellen Formen des Widerstands. Filipa César setzt sich in The Embassy (2011) mit den postkolonialen Konstellationen auseinander, welche die jüngere Geschichte ihres Geburtslandes Portugal hervorgebracht hat. Alejandro Cesarco untersucht in der n.b.k. Ko-Produktion Musings (2013) das Verhältnis von Geschichte und Erinnerung, Wort und Bild, Sagbarem und Sichtbarem. Rosa Barba kreiert in Outwardly from Earth’s Center (2007) ein fiktives aber realistisches Szenario über eine Gesellschaft in einer existenzbedrohenden Situation, deren lokale Bräuche, Glaubenssätze und Ängste.

Ein Ausstellungsprojekt vom Deutschen Kulturzentrum Temeswar / Centrul Cultural German Timișoara in Kooperation mit dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.).

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) wurde 1969 mit dem Ziel gegründet, bildende Kunst der Gegenwart einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und zu vermitteln, sowie zur aktiven Teilhabe an kulturellen Prozessen einzuladen.