Die besten Bücher im Mai!

Eine unbeliebte Frau von Nele Neuhaus:

Oliver von Bodensteins erster Fall mit seiner neuen Partnerin, Pia Kirchhoff, ist eine riesige Herausforderung für beide. Zuerst wird der Oberstaatsanwalt tot gefunden: er hatte sich mit seinem Jagdgewehr eindeutig selbst erschossen. Danach wird eine Frau tot am Fuß eines Aussichtsturms gefunden; bald stellt sich heraus, dass die Frau vor ihrem Sturz schon tot war – sie wurde mit starken Betäubungsmitteln vergiftet. Am Anfang scheint es, dass es zwischen den beiden Fällen keinen Zusammenhang gibt. Doch je mehr Bodenstein und Kirchhoff den Spuren nachfolgen, desto mehr kommen sich die Fälle näher.

Der erste Bodenstein-Kirchhoff-Krimi verspricht eine spannende Serie.

Eine unbeliebte Frau von Nele Neuhaus ist 2016 in München im Eder & Bach Verlag erschienen und kann aus unserer Bibliothek ausgeliehen werden.

Die Freiheit, frei zu sein von Hannah Arendt:

Der Begriff „Freiheit“ enthält viel mehr Facetten, als man es ihm heutzutage zuschreibt. Auch „Revolution“ hatte einen ganz anderen Sinn am Anfang seines Anwendens. Aktuell wird das Wort „Revolution“ mit Erneuerung und Befreiung assoziiert; jedoch wurde es das erste Mal in der Geschichte dann verwendet, als eine Monarchie zurück an die Macht kam und somit über die kürzlich entstandene Republik siegte. Es beschrieb damals, im 17. Jahrhundert, eine Wiederkehr zu einer Regierungsform, die keinerlei Freiheit oder Erneuerung brachte. Erst nach den amerikanischen und französischen Revolutionen bekam das Wort seine positive Konnotation.

Die Freiheit, frei zu sein von Hannah Arendt ist 2018 in München im dtv Verlag erschienen und ist aus unserer Bibliothek zum Ausleihen erhältlich.

Narrenstück oder das Wundern des Dolmetschers beim Betrachten der Welt von Jan Cornelius:

Leute überall wissen – mehr oder weniger – wer Ceaușescu war und dass seine Diktatur in Rumänien den puren Terror darstellte. Viele wissen auch, dass eine Großzahl von Rumänen damals in den Westen entflohen ist. Vielleicht nicht so viele wissen aber, wie der Alltag damals in Rumänien aussah. Genau das und mehr will Cornelius der Welt in einem satirisch-ironischen Ton schildern. Mit bittersüßem Humor – oder wie man das schön rumänisch ausdrückt „haz de nacaz“ – setzt Jan Cornelius eine eigenartige Collage zusammen: aus Momentaufnahmen seines eigenen Lebens, die aber darüber hinaus zur allgemeinen, nicht entfernten Geschichte der Rumänen übertragen werden können.

Narrenstück oder das Wundern des Dolmetschers beim Betrachten der Welt ist 2013 in Berlin im Horlemann Verlag erschienen und kann aus unserer Bibliothek ausgeliehen werden.

Für die vollständige Buchtipps können Sie jeden Mittwoch zwischen 13.00 – 14.00 Uhr (auf 630 Khz MW) und zwischen 19.00 – 20.00 Uhr (auf 105,9 Mhz UKW) oder auf livestream die deutsche Sendung des Radio Temeswar hören. Die Sendungen sind jederzeit online abrufbar.