FAPT 2016: School of Moon

Die Tanz-Performance „School of Moon“, die im Rahmen des Festivals für Performative Künste Temeswar vorgeführt wird, zählt auch 17 Schulkinder vom Ion-Vidu-Musiklyzeum in Temeswar unter den Darstellern. In dieser zweiten Auflage des Festivals werden Performances verschiedener Künstler aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Rumänien vorgestellt, die im Bereich des zeitgenössischen Tanzes tätig sind.

Die Veranstaltung „School of Moon“ wird am 6. November um 19.00 Uhr am Ungarischen Csiky-Gergely-Staatstheater Temeswar stattfinden. Bestellen Sie jetzt online Ihre Tickets!

Die 17 Schüler aus Temeswar die and „School of Moon“ Aufführung teilnehmen werden sind: Mihoc Fia, Cojocaru Lorena, Cojocaru Daria, Andrei Bianca, Crețescu Irina, Drăgoi Sebastian, Ciucur Raluca, Mureșan Patricia, Țurlui Naomi, Iovu Iris, Lontea Sergiu, Aradi Samira, Vălcăuan Karina, Romoniță Maria, Tănase Lara, Ciucur Teodora und Hrinți Andreea.

Eric Minh Cuong Castaing konfrontiert in seiner neuen Arbeit „School of Moon“ zwei Tänzer mit sechs Robotern und über 20 Kindern, aber auch acht Balletttänzerinnen. Gemeinsam bilden die Kinder, Erwachsenen und Roboter in einer scheinbar schwerelosen, hell erleuchteten Mondlandschaft eine futuristische Gemeinschaft. In dem Moment wenn der Roboter wieder und wieder an der Bewegung scheitert, werden die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischt.

Der französische Choreograf und Medienkünstler Eric Minh Cuong Castaing setzt sich gemeinsam mit seiner Kompanie Shonen mit der Beziehung von Tanz und Bild auseinander,anhand neuer Technologien in Bühnenstücken, Fotografien, Filmen, Installationen und Workshops.

Eric Minh Cong Castaing, 1979 in Seine Saint-Denis geboren, ist der Meister der bildenden Künste: Er hat die Grafikschule Gobelins in Paris absolviert, war viele Jahre lang Grafiker im Animationskino. Er interessiert sich für die Choreografie in Echtzeit, so hat er im Jahre 1997 den Ansatz des Hip-Hops unter Führung der Meister Farlotta Ikea und Gyohei Zaitsu erlernt, dazu den zeitgenössischen Tanz mit dem deutschen Choreografen Va Wöfl entdeckt.

Nach 2011 fokussierte er sich auf die Verbindung zwischen Tanz, neuen Technologien (Humanoide Roboter, Drohnen, Erweiterte Realität) und Körper in verschiedenen Stücken, Filmen und künstlerischen Installationen.

Das Festival für Performative Künste Temeswar wird vom Deutschen Kulturzentrum Temeswar und der Stadt Temeswar veranstaltet, mit der Unterstützung des Französischen Instituts und des Nationalen Performance Netzes Deutschland. Es wurde letztes Jahr initiiert und unterstützt die Titulatur Temeswars als die Europäische Kulturhauptstadt 2021. Kurator: Ciprian Marinescu

©copyright-shonen klap
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