„Pentru o democrație activă – împotriva extremismului de dreapta”

Friedrich-Ebert-StiftungDie Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Temeswar und dem Deutschen Kulturzentrum Temeswar als Mitveranstalter laden zu der Tagung und zu der Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen” ein. Die Tagung wird am 3. März 2015, um 15:30 Uhr, im Kunstmuseum Temeswar (Domplatz Nr. 1) stattfinden. Die Ausstellung kann in dem Zeitraum 3. – 17. März 2015 im Barocksaal des Museums besucht werden.

Rechtsextremismus hat viele Facetten. Vom akzeptierten Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn man Rechtsextremisten nichts entgegen setzt, gibt man ihnen die Möglichkeit, die Harmonie unter den Menschen zu zerstören, die demokratischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft, in der wir leben, Gefahren auszusetzen. Darum müssen wir als Demokraten gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorzugehen – gegen rechtsextreme Meinungen und Einstellungen und erst recht gegen Gewalttaten.

Weit entfernt davon, ein Randthema zu sein, gehört der Rechtsextremismus in einem größeren Ausmaß zur rumänischen Wirklichkeit, als wir anerkennen wollen. Es gibt rechtsextreme Organisationen, die Straßenmärsche und Kampagnen organisieren, oder die ihre Ideen über das Internet, durch die Musik und den Sport verbreiten. Und Umfragen zeigen, dass die Moralvorstellungen, die von den Rechtsextremisten verwertet werden, wie Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, in alarmierendem Maße auf Bevölkerungsebene vorhanden sind. Insbesondere bei Jugendlichen, die online aktiver sind, sind diese Einstellungen immer präsenter.

Im Rahmen der Tagung ist das folgende Programm vorgesehen:

15.30  Empfang und Anmeldung der Teilnehmer

16.00 Eröffnungsworte

Matthias Jobelius, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Rumänien und der Republik Moldau

16.15 Debatte der Tafel

Victor Neumann, Direktor des Temeswarer Kunstmuseums

Alexandru Florian, Direktor des Nationalinstituts für die Erforschung des Holocausts in Rumänien “Elie Wiesel“ Bukarest

Michael Shafir, Emeritierter Professor an der „Babeș-Bolyai“ Universität Klausenburg

Constantin Pârvulescu, Dozent an der West Universität Temeswar

17:00 Fragen & Antworten-Session

Moderator: Cristian Chiscop, Programmkoordinator, Friedrich-Ebert-Stiftung Rumänien

17:30  Empfang

18:00 Kurzer Rundgang durch die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen”

Cristian Chiscop, Programmkoordinator, Friedrich-Ebert-Stiftung Rumänien

Die Teilnahme an der Tagung erfolgt über eine elektronische Voranmeldung bis zum 27. Februar 2015 unter r.popa@ccgtm.ro (Kontaktperson Raluca Popa).

Die Ausstellung ist ein Projekt das durch die Zusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung Rumänien und des Nationalinstituts für die Erforschung des Holocausts in Rumänien “Elie Wiesel” entstanden ist. Sie informiert über die Formen und die Gefahren, die vom Rechtsextremismus ausgehen und eine Bedrohung für Demokratie und Menschenwürde darstellen. Zur gleichen Zeit werden die rumänischen Bürger dazu ermutigt, sich an der Unterstützung der Demokratie und Menschenrechte zu beteiligen.

Auf 17 Tafeln werden folgende Fragen geklärt:

  • Was ist Demokratie und wie kann man sie gemeinsam erleben?
  • Warum ist der Rechtsextremismus so gefährlich?
  • Welches Weltbild versteckt sich hinter der rechtsextremen Ideologie?
  • Welche ist die Taktik rechtsextremer Parteien?
  • Wie sieht die moderne rechtsextreme Jugendszene aus und was macht sie vermeintlich attraktiv?
  • Wie nutzen Rechtsextreme Musik und Internet in ihrem Interesse?
  • Welche Aktivitäten der rechten Szene gibt es in Rumänien und in den benachbarten Ländern?
  • Wie kann man als Demokrat auf rechtsextremistische Äußerungen und Taten reagieren?
  • Und nicht zuletzt: Wie stärkt man durch sein persönliches Engagement die Demokratie?

Die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen!” richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Weitere Informationen bezüglich der Ausstellung und des Besuchsprogramms erhalten Sie unter r.popa@ccgtm.ro (Kontaktperson Raluca Popa). Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.