Împotriva uitării

Page1Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 ist dieses Datum in der Bundesrepublik Deutschland ein gesetzlich geregelter Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Jahr 2005 wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts bestimmt.

Anlässlich dieses Gedenktages lädt das Deutsche Kulturzentrum Temeswar am 27. und am 28. Januar 2014 zur Vorführung zweier Dokumentarfilme, in denen Holocaustüberlebende ihre Lebensgeschichte schildern, ein. Am 27. Januar wird der Film „Gerdas Schweigen“, aus dem Jahr 2008, in der Regie von Britta Wauer und am 28. Januar Christian Enders Film „Zeitabschnitte des Werner Bab“ aus dem Jahr 2005, gezeigt. Beide Filmvorführungen finden um 20 Uhr im Cuib d`Arte (Mărășești-Str. 14) statt.

www.vip-webguide.de„Gerdas Schweigen“ ist ein Dokumentarfilm in welchem ein Journalist die Geschichte der Holocaustüberlebenden Gerda ermittelt, nach Spuren sucht und Gespräche mit dieser führt. Das ganze Leben Gerdas ist vom Schmerz geprägt. In ihrer Jugend wurde diese ins Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau deportiert, wo sie auch ein Mädchen zur Welt brachte. Nach der Geburt wurde ihr neugeborenes Mädchen aber grausam ausgehungert und ihr war es nicht möglich etwas dagegen zu unternehmen. Ab diesem Tag ist Gerdas Leben vom Schmerz und vom Schweigen geprägt. Auch nach ihrer Entlassung und Emigration nach Amerika wagt sie es nicht ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn über das schmerzhafte Geschehen zu erzählen.cender.de Gerda bevorzugt jahrelang zu schweigen und dies verletzt ihren Sohn, als er vom tragischen Geschehen schließlich erfährt.

Im Film „Zeitabschnitte des Werner Bab“ schildert der Holocaustüberlebende Werner Bab eindrucksvoll seine Lebensgeschichte und beschreibt das Schicksal jüdischer Bürger ab dem Beginn des Zweiten Weltkrieges sowie das Alltagsleben in den Konzentrationslagern Auschwitz, Mauthausen und Ebensee. Bekundet wird, dass nur die wenigsten jüdischen Bürger die Auswirkungen des Nationalsozialismus, die von Zwangsarbeit, Verlust, Deportation und Vernichtung geprägt waren, überleben konnten.

Die Vorführung der Filme findet mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.