Foaierul literar: lectură bilingvă cu Nora Iuga

17. Mai, 18 Uhr, Foyer des Saales 2 des Nationaltheaters Temeswar – Literarisches Foyer:  zweisprachige Lesung mit Nora Iuga

Die Dichterin und Übersetzerin Nora Iuga las aus ihrem Roman „Die Sechzigjährige und der junge Mann”, sowohl aus dem  rumänischen Original, als auch aus der deutschen Übersetzung, die 2010 beim Verlag Matthes & Seitz in Berlin erschienen ist, vorlesen. Der als faszinierend, intelligent, assoziativ bewertete und als Lesegewinn und Lesevergnügen deklarierte Text erzählt über eine Schriftstellerin, die ihr Leben, ihre Lieben, ihre Freundschaften, politische Ereignisse und individuelle Tragödien in einem endlosen Fluss der Selbstbefragung und Erinnerungen Revue passieren lässt. Ihr gegenüber steht ein jüngerer Mann, der verführerisch, geheimnisvoll still bleibt, trotzdem im Monolog der Schriftstellerin sehr präsent ist.

Einen anderen Monolog präsentierte uns Nora Iuga in ihrem letzten veröffentlichten Buch „Berlinul meu e un monolog” (Mein Berlin ist ein Monolog), ein Berliner Tagebuch aus dem uns die Autorin ebenfalls zweisprachig lesen wird, obwohl eine deutsche Übersetzung noch nicht vorhanden ist. Das Tagebuch bietet einen wertvollen Einblick in das Leben einiger der prominentesten rumäniendeutschen Autoren, in ihre Beziehungen und Gefühle zueinander, in Nora Iugas Beziehung zu ihnen und ihren Texten, die sie übersetzt hat.

Eine Vorstellung der Autorin sowie die Anregung zum anschließenden Gespräch bot uns Dr. Rodica Binder, Redakteurin des Rumänischen Programms der Deutschen Welle in Bonn.