Expoziţie – film – prelegere “Hannah Arendt – Încrederea în om”

21. November, 18.30 Uhr, Eingangsbereich der Universitätsbibliothek Temeswar-  „Hannah Arendt – Vertrauen in das Menschliche“ – Ausstellung – Film – Vortrag

Die Ausstellung folgte, auf deutsch und rumänisch kommentiert, mit zahlreichen Fotos und einigen Erstausgaben, den Lebensspuren der Schriftstellerin Hannah Arendt (1906-1975). Von jüdischer Herkunft, wurde Arendt 1933 aus Deutschland verbannt und wurde 1955 amerikanische Staatsbürgerin, wobei sie die einzige Philosophin ist, die das Interesse für die politischen Systeme der Nachkriegszeit stark beeinflusst hat.

Die Ausstellung zeigte ihre wichtigsten Bücher, berichtet von der Beziehung zu Martin Heidegger und von philosophischen wie literarischen Freundschaften: mit Karl Jaspers, Hermann Broch, Randall Jarrell und Uwe Johnson. Das berühmte Fernsehgespräch Hannah Arendts mit Günter Gaus, “Was bleibt? Es bleibt die Muttersprache” (ZDF, 1964), begleitet die Ausstellung und wird mit rumänischen Untertiteln gezeigt.

Die Ausstellung Hannah Arendt – Vertrauen in das Menschliche konnte im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek an der West-Universität Temeswar bis zum 15. Januar 2012 besucht werden.
Die Ausstellung wurde vom Literaturhaus Berlin konzipiert und vom Goethe-Institut und von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.